Praxistipp ... für Anfang Oktober

Nutzgarten

Vielfalt der BirnenVielfalt der Birnen

Birnen sind wärmebedürftiger als Äpfel. Je sonniger der Standort, desto besser ist die Fruchtqualität und der Geschmack. Da Birnen früher blühen als Äpfel, sollten sie im raueren Klima nur an geschützten Standorten gepflanzt werden. Gegen den Birnengitterrost sind keine resistenten Sorten vorhanden. Der Befallsgrad hängt vom Vorhandensein und dem Abstand zu den Zwischenwirten wie beispielsweise Wacholderarten ab. Wir beraten Sie hierzu gerne. Bekannte Sorten sind 'Alexander Lucas', 'Conference', 'Gellerts Butterbirne' und 'Williams Christ'.

 

Superapfel 'Topaz'Superapfel 'Topaz'

Die Apfelsorte 'Topaz' reift ab Anfang Oktober und gilt als "Edelstein" unter den neuen Apfelsorten! Die geschmacklich ausgezeichnete, schorfresistente Sorte schmeckt saftig-süß mit frischer Säure, aromatisch und würzig. Die Frucht ist mittelgroß, die Deckfarbe orangerot. Der Apfel erinnert an eine alte Sorte, dessen Haut bei zu später Ernte fettig werden kann. Die Neuheit ist gut lagerfähig.

 

LaubkompostLaubkompost

Nicht nur Gemüseabfälle, auch Herbstlaub können Sie auf dem Kompost verrotten lassen. Bereits im kommenden Jahr verfügen Sie über einen gehaltvollen Laubkompost. Diesen wichtigen Humusbildner verteilen Sie in den Beeten und sorgen damit für eine hohe Bodenaktivität. Humose Böden fördern die natürliche Widerstandsfähigkeit der Gewächse. Sie sind so besser vor Schädlingen und Krankheiten geschützt.

 

Kräuterspirale:

Kräuterspirale:Für Hobbygärtner, die etwas mehr Platz im Garten haben, kann der Bau einer Kräuterspirale der Schlüssel zur Eigenversorgung mit frischen Kräutern sein. Mit dem Bau einer solchen Spirale kann man den unterschiedlichen Standortansprüchen der Küchenkräuter entgegenkommen. Von feucht bis trocken werden alle Bedingungen auf einer relativ kleinen Fläche erfüllt. Die Kräuterspirale wird, ähnlich wie eine Trockenmauer, aus Gesteinsbrocken aufgeschichtet. Danach werden die Innenräume mit grobem Schotter aufgefüllt.

Die meisten Kräuter lieben einen kalkhaltigen Boden. Die Erde im oberen Bereich der Spirale bleibt eher mager, nach unten dominiert mehr und mehr nahrhafter Boden, der gerne mit Kompost angereichert sein darf. Das vorhandene Platzangebot entscheidet letztendlich über die Größe der Spirale. Ein üblicher Durchmesser liegt zwischen 1,50 bis 3 m. Wenn Sie jetzt im Herbst oder Winter über eine Neugestaltung eines sonnigen Gartenbereiches nachdenken, ist vielleicht eine Kräuterspirale ein neues grünes Aufgabenobjekt, das in Angriff zu nehmen sich lohnt. Unsere GartenBaumschule berät Sie gerne.

 

Hochbeete:

HochbeeteDiese Art der Beetkultur ist in England weit verbreitet und findet auch in unseren Regionen immer mehr Anhänger. Die Vorteile liegen auf der Hand: Hochbeete passen selbst in kleine Gärten. Vor allem Gärten mit schlechten Bodenvoraussetzungen oder einseitiger Bodenbeschaffenheit (stark saurer oder kalkhaltiger Boden) bieten sich für diese Wuchsparadiese an.

Natürlich kann man für die Anzucht von Gemüse und Sommerblumen auch auf Kübel ausweichen. Begrenzte Gefäße neigen jedoch dazu, rasch auszutrocknen und sind sehr pflegeaufwändig. Im Hochbeet ist ein ausreichender Erdpuffer vorhanden, der auch einmal vergessene Gießgänge verzeiht. Zudem können erhöhte Beete auch im Sitzen leicht erreicht werden. Dies ist für zum Beispiel für behinderte Menschen ein entscheidendes Kriterium. Sie können die Höhe der Beete vollkommen auf die jeweiligen Erfordernisse abstimmen. Das Hochbeet kann aus vielen Materialien erstellt werden. Ihre GartenBaumschule berät Sie gerne in Detailfragen.

 

Mäuse

Mäuse

Mäuse können zu lästigen Hausbesuchern werden, die - via Terrasse - gerne warme Wohnungen aufsuchen und sich an Küchenvorräten zu schaffen machen. Im Garten verursachen besonders Wühlmäuse durch Wurzelfraß während des Winters mitunter große Schäden. Wer unter Wühlmäusen im Garten leidet, sollte deshalb bereits im Herbst den gefräßigen Nagern mit Fallen und Ködern zu Leibe zu rücken. Wir, Ihre GartenBaumschule, beraten Sie gerne.

 

Blumenzwiebeln

BlumenzwiebelnMit Blumenzwiebeln können Sie den nächsten Frühling auch in Töpfe, Kästen und Kübel pflanzen. Pflanzen Sie nur trockene, feste Zwiebeln. Achten Sie auf große Wasserabzugslöcher. Legen Sie eine 2 cm starke Drainageschicht aus Blähton auf den Kastenboden. Blumenzwiebeln wie Tulpen und Narzissen werden - wie im Garten - mit der Zwiebelspitze nach oben und gleichmäßig verteilt gesteckt. Zwischen die größeren Zwiebeln können Sie auch noch Zwiebeln von Krokussen und Schneeglöckchen verteilen.