Praxistipp ... für Mitte September

Ziergarten

Besondere Eibensorten

Nicht nur als Heckenpflanze, auch als Einzelbaum ist die Eibe dekorativ.

Gelbnadlige Adlerschwingen-Eibe (Taxus baccata 'Dovastoniana Aurea')

Die Gelbnadlige Adlerschwingen-Eibe (Taxus baccata 'Dovastoniana Aurea') mit ihrem eigenartig überhängenden Wuchs ist solch ein Schmuckstück. Von ihr gibt es auch eine grünnadlige Variante. Mit dieser Grünskulptur lassen sich größere Freiflächen aufwerten.

 

Säulen-Eiben

Für kleine Gartenbereiche, eine Kübelbepflanzung und Grabstellen sind Säulen-Eiben bedeutsam (Taxus baccata 'Fastigiata'). Das langsam wachsende Fanal bildet eine geschlossene Säulenform, die auch nach Jahrzehnten kaum mehr als einen Meter breit wird.

 

 

Kissen-Eibe (Taxus baccata 'Repandens')

Die Kissen-Eibe (Taxus baccata 'Repandens') wächst flach. Dank ihrer Schattenverträglichkeit passt sie auch auf alle absonnigen Standorte und Grabstellen.

 

Herbstzauberer Berberitze

Herbstzauberer Berberitze

Wenn die Blätter vieler Gehölze sich in leuchtenden Farben zeigen, feiert das Gartenjahr seinen krönenden Abschluss. Nicht nur beim berühmten Indian Summer in Kanada bekennt der Herbst fulminant Farbe, auch in unseren Breiten bietet ein üppiger Altweibersommer ein attraktives Farbenspiel. Dabei hängt die Intensität des herbstlichen Blickfanges zum einen von der Auswahl der richtigen Gehölze und zum anderen von bestimmten Witterungsfaktoren ab. Ist der Wassertransport innerhalb der Blätter aufgrund kalter Nächte stark verlangsamt und der Zuckergehalt in der Folge besonders hoch, fallen die Farben beispielsweise bei Berberitzen besonders intensiv aus.

 

Feurige Zaubernuss

Feurige Zaubernuss

Die Herbstfärbung der Zaubernuss ist spektakulär. Neben einem leuchtenden Gelb zeigen viele Sorten ein flammendes Rot, das die Blicke auf sich zieht. Tipp: Pflanzen Sie Hamamelis am besten in Fensternähe, dann ist Ihnen ein Logenplatz sicher, um das edle Blütenschauspiel mitten im Winter aus der warmen Stube heraus zu genießen. Holen Sie die Blütenpracht auch als Vasenschnitt ins Wohnzimmer. Von größeren Sträuchern können Sie zwei bis drei junge Triebe bis 30 cm Länge pro Winter ernten. Vermeiden Sie aber zu tiefe Schnitte, da sich die Pflanzen aus ihrem alten Holz nicht regenerieren.

 

Ambiente schaffen

Ambiente schaffen

Mit wenigen Handgriffen und einfachen Materialien wie Latten und Gittern lässt sich ein netter Schatten-/Sonnenplatz für zwei (oder mehrere) gestalten. So lässt sich ein wärmender Altweibersommer herrlich genießen.

 

Schirmbambus

Schirmbambus

Gönnen Sie dem attraktiven Schirmbambus (Fargesia) eine windgeschützte Lage, in ausgesprochen sommertrockenen Gebieten ist ein halbschattiger Standort sinnvoll. In der Jugend empfiehlt sich ein winterlicher Laubschutz. Sie können die Horste durch Herausschneiden einzelner Halme - wenn gewünscht - licht halten.

 

Schicke Pflanzenkombination

Schicke Pflanzenkombination

Schicke Pflanzenkombination im farbenfrohen Herbstlook: Gelbbuntes Japangras, Dahlien und Sedum sind unkomplizierte Gartengesellen mit vielen Einsatzmöglichkeiten.

 

Mulchen

Mulchen

Mulchen bietet eine Reihe von Vorteilen. Durch das Abdecken der Bodenoberfläche mit einem organischen Material wird die Bodenqualität spürbar verbessert. Die Mikroorganismen erhöhen ihre Aktivitäten, der Boden ist besser durchlüftet, die Pflanzen wachsen vitaler und sind gesünder. Ganz nebenbei unterdrückt Mulchen übermäßigen Unkrautwuchs und mindert die Verdunstung. Das hilft Gießwasser sparen. Außerdem lassen sich damit naturnahe Wege gestalten, die unauffällig durch Blütenbeete führen und die Pflegearbeiten erleichtern.

 

Gelb-grünlicher Flechtenbelag

Gelb-grünlicher Flechtenbelag

Ein gelb-grünlicher Flechtenbelag auf älteren Ast- und Rindenpartien lässt Gehölze und Sträucher auf den ersten Blick krank erscheinen. Doch Flechten sind harmlos und schädigen die Pflanzen nicht. Ihre Anwesenheit ist vielmehr ein Beleg dafür, dass unsere Umwelt sauberer geworden ist. In den vergangenen Jahrzehnten hat der hohe Schwefelgehalt in der Luft Flechten fast vollständig zurückgedrängt. Jetzt können sie wieder aufatmen und sind zurückgekehrt.

 

Wildtriebe

Wildtriebe

Einige Gehölze, beispielweise buntlaubige Zierstämmchen, sind auf sogenannten Wildlingen veredelt. Mitunter wachsen aus dieser Unterlage oder dem Stamm grünlaubige Wildtriebe heraus. Wildtriebe rauben der Veredlung wertvolle Nährstoffe und müssen direkt an der Ansatzstelle abgerissen oder mit einem scharfen Messer entfernt werden.

 

Spiegeleffekte

Spiegeleffekte

Ein Spiegel sorgt in kleineren Gärten für Effekte, die ein zusätzliches Raumgefühl und Weite suggerieren. Auch wenn die Gestaltung kleiner Gärten einige Überlegungen voraussetzt, einen Vorteil haben sie auf jeden Fall gegenüber ihren großen Kollegen: Sie machen bedeutend weniger Arbeit und lassen Zeit zum Faulenzen und Genießen.

 

Gepflegte Kante vollendet Rasen

Gepflegte Kante vollendet Rasen

Akkurat abgestochene Rasenkanten sind das i-Tüpfelchen eines gepflegten Rasens. Mit einem scharfen Spaten oder besser mit einem Halbmond-Rasenkantenstecher können Sie ein- bis zweimal im Jahr ihre Rasenkanten neu in Form bringen. Legen Sie bei längeren, geraden Rasenabschnitten am besten ein Brett an die Rasenkante. Fixieren Sie das Brett mit Ihren Füßen und stechen Sie nun entlang der Brettkante den Rasen sauber ab. Noch einfacher ist das Verlegen einer dauerhaften Rasenkante aus Metall, die immer einen gepflegten Raseneindruck hinterlässt.

 

Pflanzanleitung für Gehölze

Pflanzanleitung für Gehölze

Achten Sie auf den richtigen Umgang mit Gehölzen von Anfang an. Die meisten Fehler werden beim Pflanzen gemacht. Ihre GartenBaumschule hat für Sie deshalb die wichtigsten Regeln fürs Pflanzen von Gehölzen zusammengestellt:

  • Unbedingt Bodenverdichtungen vor dem Pflanzen gründlich aufbrechen.
  • Bei ausgesprochen feuchten Gartenböden empfiehlt sich eine Pflanzung auf einem leichten Hügel.
  • Pflanzen mit Ballen tauchen Sie so lange in Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen, also etwa 1 bis 2 Minuten (siehe Abbildung).
  • Eventuell vorhandene Ballentücher werden mitgepflanzt, den dicken Knoten am Wurzelhals öffnen Sie.
  • Gehölze immer - auch bei Regenwetter - gut anwässern.
  • Düngen Sie Ihre frischgepflanzten Gehölze erst ab Mai mit dem beginnenden Austrieb. Mengenangaben und Ausbringzeitpunkte finden Sie auf den Düngerpackungen.
  • Schneiden Sie Containergehölze (u.a. Forsythien, Spiersträucher, Weigelien, Deutzien, Gartenjasmin), die Sie im Sommer oder Herbst gepflanzt haben, erst im nächsten März kräftig auf Kniehöhe zurück. (Ein Herbstschnitt würde die Gefahr eines Frostschadens erhöhen.) Die Folge ist zwar eine Blühpause, der Rückschnitt bewirkt aber langfristig einen buschigen, formschönen Wuchs. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie uns, Ihre GartenBaumschule. Wir beraten Sie gerne.

 

Lebendmulch

Lebendmulch

Bodendeckend wachsende Stauden wie Elfenblume (Epimedium) und Schaumblüte (Tiarella) eignen sich ausgezeichnet zur Unterpflanzung von Japan-Ahornen. Wie ein lebender Mulch legen sie sich den Sträuchern zu Füßen, um mit ihrem Laub die Wurzeln vor Sonne und Trockenheit zu schützen.

 

Jetzt den Frühling pflanzen

 

Jetzt den Frühling pflanzen

Kaum zu glauben, aber in Blumenzwiebeln steckt bereits alles, was eine Pflanze ausmacht: Blätter, Stiele, Knospen und vor allem eine unglaubliche Blütenpracht, die nur darauf wartet, im Vorfrühling ab Februar aktiv zu werden. Irgendwo ist im Garten immer ein Plätzchen frei, sei es am Wegesrand oder in einer Beetlücke. Wir halten für Sie eine Auswahl bewährter Arten und Sorten bereit, die sich zu attraktiven Blumenzwiebelarrangements kombinieren lassen.

Im September können Sie immer noch Rasen aussäen. Gleichmäßige Feuchte und milde Witterung sorgen für ein gutes Keimen der Saat. Falls durch Frühfröste Kahlstellen entstehen sollten, können diese im nächsten Frühjahr nachgesät und damit geschlossen werden.

 

Formgehölze

Formgehölze sind durch Schnitt handgestaltete Gehölze, z.B. mit runder Kopfform oder als Würfelform. Auch geschnittene Hecken sind streng genommen Formgehölze. Als "Werkstoff" für Formgehölze kommen - neben den Klassikern Eiben, Liguster und Buchs - auch Blütensträucher und besondere Nadelgehölze in Frage. Das Formieren von Gehölzen ist eine traditionsreiche Gärtnerkunst, die im Barock ihren Höhepunkt fand. Heute erleben Formgehölze unter dem Begriff Topiary eine Renaissance. Nicht nur strenge, geometrische Formen sind möglich, besonders reizvoll sind bizarre Wuchsformen. Hier wird nicht nur geschnitten, sondern die Triebe auch geleitet. Über viele Jahre handgestaltete Solitäre schaffen beispielsweise während der tristen Wintermonate wirkungsvolle Kontraste im Garten. Diese Unikate erinnern an übermannshohe Bonsais. Formgehölze sind lebende Gartenskulpturen von hohem Wert, die spannungsreiche Akzente in Ihren Garten setzen.

 

GartenBaumschulen

Übrigens, wussten Sie schon, dass unsere GartenBaumschule auch von imposanten Hausbäumen ganzjährig Containerpflanzen anbietet? Bäume in Containern ermöglichen die Gestaltung von Gärten mitten im Sommer. Mit ihnen wirkt Ihr Garten bereits am Tag der Pflanzung "erwachsen". Einen Hausbaum kauft man nicht jeden Tag. Fehlgriffe lassen sich kaum korrigieren. In der GartenBaumschule sehen Sie bereits bei der Auswahl Ihres Hausbaumes, was Sie kaufen. Sie sehen, ob Ihnen die Belaubung gefällt, der Schattenwurf ausreicht oder wie der Baum zu anderen Gartenpflanzen passt. Nutzen Sie die Sortimentsfülle unserer GartenBaumschule, um Ihre Wünsche ohne teure Experimente treffsicher umzusetzen.

 

Jetzt Gehölze pflanzen:

Jetzt Gehölze pflanzen:

Immergrüne Laub- und Nadelgehölze danken eine frühe Herbstpflanzung mit einem flotten Start im nächsten Frühjahr.

 

Algen abfischen:

Ein Abfischen möglichst aller Algen aus dem Teich verhindert eine Überdüngung des Wassers.

 

Rosenschnitt:

Schneiden Sie Ihre Rosen nicht im Herbst, sondern grundsätzlich erst im Frühjahr zurück.

 

Dahlien schneiden:

Dahlien schneiden:

Entfernen Sie fortlaufend Verblühtes aus Dahlienstöcken.

Dahlien sind fantastische Spätsommerblüher, die noch üppiger gedeihen, wenn Sie fortlaufend Verblühtes aus den Horsten entfernen. Dies verhindert eine Samenbildung und fördert die Neublüte.

 

Mulchwege:

Mulchwege:

Gartenwege aus Rindenmulch unterdrücken Unkraut und erhöhen die Bodenaktivität.

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