Praxistipp ... für Anfang August

Ziergarten

Niemals trockenen Ballen einpflanzen!

Niemals trockenen Ballen einpflanzen!

Dank Containerpflanzen können Sie mitten im Sommer Lücken im Garten mit Stauden und Gehölzen schließen. Mittlerweile werden alle Pflanzen in Kunststofftöpfen angeboten, die eine Pflanzung ohne Wurzelverlust ermöglichen. Pflanzen Sie niemals Gewächse mit trockenem Ballen ein! Dieser Satz ist fast wichtiger als jede Pflanzanweisung. Halten Sie vor dem Pflanzen die Töpfe etwa eine halbe Minute unter Wasser, damit sich die Ballen noch einmal richtig vollsaugen können.

 

Auf Wasserqualität achten

Auf Wasserqualität achten

Gartenfreunde wollen teures Leitungswasser sparen und nutzen deshalb Regenwasser für den Teichbetrieb. Besonders in Stadtnähe kann Regenwasser aber stark mit Schadstoffen belastet sein. Auf jeden Fall ist es für den Teich zu sauer und sollte mit Leitungswasser versetzt werden. Auskunft über den Säuren/Basengehalt im Wasser gibt der pH-Wert. Er zeigt an, ob das Wasser sauer, neutral oder alkalisch ist. Mit einem Messset können Sie den pH-Wertes rasch selbst bestimmen. Der Idealwert für Gartenteiche liegt zwischen 6,8 und 7,5 pH.

 

Vertikale Gärten

Vertikale Gärten

Der Franzose Patrick Blanc hat den vertikalen Garten erfunden. Überall auf der Welt hat er Häuserwände begrünt. Vor allem, um baumarme Städte grüner zu machen. Aber auch im Hausgarten ist eine Laubwand ein Ereignis und sorgt für Staunen und Bewunderung.

 

Vorrotte

Vorrotte

Ein Komposthaufen ist eine faszinierende Bio-Baustelle. Zunächst bauen Bakterien leicht zersetzbare Stoffe wie Zucker, Eiweiß und Stärke in den Küchenabfällen ab. Dabei wird Wärme frei. Der Komposthaufen kann durchaus Temperaturen von 45 bis 50°C entwickeln. Im Innern sind sogar Werte bis 70°C möglich. Die Hitze tötet Samen und Krankheitserreger ab. Die Vorrotte dauert etwa 10 Tage.

 

HauptrotteHauptrotte

Schwer zersetzbare Stoffe wie Zellulose und Holzstoffe werden von verschiedenen Pilzarten in Angriff genommen. Die Temperatur sinkt nun auf 25 bis 45°C. Kleintiere erobern den Kompost und machen sich umgehend an die Arbeit. Die Hauptrotte dauert etwa vier Wochen. Danach hat sich das Volumen um mehr als die Hälfte verringert.

 

Nachrotte

Nachrotte

Jetzt werden nur noch Temperaturen von ca. 20°C im Kompost gemessen. Asseln, Laufkäfer, Ameisen, Fadenwürmer und andere Kleintiere sorgen für den weiteren Ab- und Umbau. Die Nährstoffe werden neu zusammengesetzt. Die organische Substanz vermischt sich mit den mineralischen Komponenten. Nach drei bis sechs Monaten ist aus den Küchenabfällen eine nährstoffreiche Komposterde geworden.

 

Trockenschäden vermeiden

Trockenschäden vermeiden

Pflanzen brauchen Wasser, vor allem im Sommer. Zum Gießen sollte man teures und wertvolles Leitungswasser nur in Ausnahmefällen benutzen. Viel preiswerter ist, Regenwasser in einer Tonne aufzufangen. Regenwasser enthält kaum Kalk und kann deshalb auch bei kalkempfindlichen Pflanzen wie Rhododendren eingesetzt werden. Mittels einer Fingerprobe können Sie feststellen, ob Ihre Pflanze überhaupt durstig sind. Erst wenn der Boden auch in rund drei Zentimetern Tiefe nicht mehr feucht ist, wird Wasser benötigt. Gießen Sie lieber seltener, dafür aber ausgiebig. In einen Rasen sollte das Wasser etwa zehn Zentimeter tief eindringen. Bei Blumen, Ziersträuchern und Gemüse im Garten sollten es mindestens 30 Zentimeter sein. Der ideale Zeitpunkt zum Gießen ist frühmorgens. Mit einer Mulchdecke lässt sich ebenfalls Wasser sparen, weil die Bodenfeuchtigkeit länger erhalten bleibt.

 

Hilfreiche Bewässerungssysteme

Pfiffige Bewässerungssysteme, sogenannte Drip-Systeme, versorgen Pflanzen, Rasenflächen und Gemüsebeete je nach Bedarf. Sie sind programmierbar und erreichen gezielt auch den hintersten Gartenwinkel. Je nach Bedarf erhalten Gehölze, Büsche, Blumen oder Bäume individuell die Flüssigkeitsmenge, die sie benötigen. Die unterschiedlichen Düsen können feinen Nebel, Tröpfchen, Regen oder sogar unterirdisch Wasser liefern. Ein Bodenfeuchtigkeitssensor entscheidet, wann das Zuleiten beendet wird. Im Rasen lassen sich die Systeme sogar völlig unsichtbar verlegen. Wer möchte, kann dafür vom Wasseranschluss aus einen schmalen Grasstreifen anheben, verlegt die Rohre darunter und schließt anschließend mit den Grasstollen die Rinne, in der die Leitungen liegen. Nach etwa zwei Wochen ist die Grasfläche wieder perfekt zugewachsen. Auch der Sprinkler selbst kann im Boden verschwinden und wird nur bei Bedarf, wenn er in Aktion tritt, an die Oberfläche geschoben.

Hilfreiche Bewässerungssysteme  Hilfreiche Bewässerungssysteme

 

Rosiger Tourismus zu schönen Rosengärten

Rosiger Tourismus zu schönen Rosengärten

Rosengärten oder Rosarien sind aus vielen Arten und Sorten bestehende Rosensammlungen. Es bedarf eines hohen Pflegeaufwandes, um diese meist wertvollen Sammlungen zu erhalten. In der Regel sind alle Sorten gut etikettiert, dem Rosenfreund ist ein Vergleich der vielfältigen Blüten- und Wuchsformen direkt am Objekt, der Rose, möglich. Viele Rosarien bieten zudem mit großen Rosenschauen während der Sommermonate zusätzliche Besuchsanreize. Wir sagen Ihnen, welche Rosengärten in unserer Region besonders lohnend sind.

 

Hagebuttentee

Hagebuttentee

Die Hagebutten für einen Tee können Sie ab jetzt sammeln, halbieren und entkernen,dann trocknen und trocken lagern. Zur Zubereitung des Tees werden sie mit Wasser kalt angesetzt. Man läßt sie etwa 10 Minuten kochen und dann 15 Minuten ziehen. Auf eine Tasse Wasser kommt etwa ein gehäufter Teelöffel Hagebutten. In getrocknetem Zustand enthalten die Hagebutten zwar nur noch wenig Vitamin C, dafür aber eine große Palette anderer wichtiger Inhaltsstoffe. Diese wirken, wie schon Heilpfarrer Kneipp lobend erwähnte, heilend bei Blasen- und Nierenleiden, Rheuma und Gicht.  Vorzüglich eignet sich der Tee auch als wohlschmeckende Vorbeugungsmaßnahme während der winterlichen Erkältungszeit. Um den Vitamin C-Gehalt zu erhöhen, kann man einen Schuß Zitronensaft unterrühren. Das Beimischen von Lindenblüten - zu gleichen Teilen wie die Hagebutten - verstärkt die erkältungslindernde Wirkung des Haustees.

 

Buntlaubiger EfeuBuntlaubiger Efeu

Mit buntlaubigen Kletterpflanzen lassen sich nackte Baumstämme verzieren.

 

Zierstämmchen

Zierstämmchen

Zierstämmchen sind eine mittlerweile sehr beliebte Angebotsform von Ziersträuchern. Sie brauchen nicht viel Platz und bringen die Blütenfülle auf Augenhöhe. Die bekanntesten Vertreter sind Rosen, Mandelbäumchen und Spindelbüsche. Aber auch Weigelien eignen sich gut als Minibäume. Eine große Auswahl besonderer Zierstämmchen finden Sie in unserer GartenBaumschule.

 

Heckenschnitt erleichtern

Heckenschnitt erleichtern

Legen Sie vor dem Schnitt größerer Hecken eine Folie vor der Hecke aus. Das erleichtert Ihnen später das Wegräumen des Schnittgutes. Die Folie wird einfach an allen vier Ecken zusammengerafft und zum Komposthaufen getragen.

 

Hecken-Thuja und Zypressen entspitzen

Hecken-Thuja und Zypressen entspitzen

Schneiden Sie nach der Pflanzung aus stark wachsenden Hecken-Thuja und -Zypressen mit einer Schere die Triebspitzen heraus. Bei der gängigen Sortierung von 80 bis 100 cm Pflanzenhöhe ohne Ballen schneiden Sie ca. 20 cm des Spitzentriebes ab. Dadurch wird der strenge Säulenwuchs aufgebrochen und die Dichttriebigkeit gefördert.

 

"Seerosen" für einen besonderen Anlass

Es lohnt sich, ein paar aufgeblühte Rosen für eine hübsche Dekoidee zu opfern: Lassen Sie sie einfach wie Seerosen auf einer mit Wasser gefüllten hellen Schale schwimmen. Die Blüten halten bis zu zehn Tage.

 

Containerrosen

Containerrosen

Ein großes Angebot an Containerrosen in vielen Sorten dürfen Gartenfreunde grundsätzlich in unserer GartenBaumschule erwarten. Erwähnenswert sind dabei auch Sonderformen, etwa von Drillingsstämmen in guten Sorten oder mehrjährige Solitärpflanzen von Kletterrosen in besonders großen Gefäßen bis zu 200 Liter Inhalt. Ein Eldorado für alle Gartenliebhaber, die Besonderes suchen.

 

Topfrand lassen

Topfrand lassen

Wählen Sie für Ihre Pflanzen ausreichend große Kübel, in denen sich die Wurzeln frei und ohne Krümmungen entfalten können. Ideal ist ein Abstand von etwa zehn Zentimetern zwischen der Gefäßwand und den Wurzeln bzw. Ballen von Containergehölzen. Der frisch bepflanzte Kübel wird ausgiebig gewässert. Wenn die Erde sich danach gesetzt hat, sollte ein etwa drei bis fünf Zentimeter hoher Gießrand verbleiben.

 

Buchs schneiden:

Buchs schneiden:

Buchs können Sie nach Belieben mit der Schere formen und gestalten. Der Sommer ist die richtige Zeit, Skulpturen oder kleine Hecken entstehen zu lassen. Geschnitten werden jedoch nur die frischgrünen Triebspitzen. Schnitte ins mehrjährige Holz verschieben Sie am besten bis zum nächsten Frühjahr.

 

Teich:

Algen auf dem Teich sind lästig und unschön. Jetzt im Sommer lassen sich die ungebetenen Gäste jedoch aufgrund steigender Wassertemperaturen kaum vermeiden. Zur Bekämfung gibt es eine Reihe von Präparaten, die jedoch nicht bedenkenlos eingesetzt werden sollten. Kleine Algenmengen, die frei schwimmen, können Sie auch mit einem Netz bequem abfischen.

 

Stämmchen pflanzen:

Stämmchen pflanzen:

Zierstämmchen liegen voll im Trend und setzen mit ihren Laubkronen besondere Gartenakzente. Die Weißbunte Hänge-Weide (Salix integra 'Hakuro Nishiki') ist ein Newcomer im Stämmchenbereich. Das weißbunte Juwel passt nicht nur für das Asien-Ambiente, sondern muntert selbst kleinste Gartenbereiche kontrastreich auf. Regelmäßiger Schnitt hält die Maße im Miniaturformat. Ideal auch für den Buntlauber-Garten. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. Pflegetipp: Starker Rückschnitt erst im Frühjahr, denn die feinen Triebe und Ästlein sind eine hübsche Winterzierde.