Praxistipp ... für Mitte Juni

Ziergarten

Rosenpflege während des Sommers

Rosenpflege während des Sommers

Eine regelmäßige Wasserversorgung stärkt die innere Widerstandskraft der Rosen. Gießen Sie lieber seltener, dafür aber gründlich. Rosen lieben einen lockeren Boden. Lockern Sie deshalb Bodenverkrustungen flach auf. Mulchen fördert das Bodenleben und spart Wasser. Entfernen Sie bei öfterblühenden Rosensorten regelmäßig verwelkte Blüten, damit sich neue Blütentriebe entwickeln können. Dieser Sommerschnitt verhindert den kräftezehrenden Ansatz von Hagebutten. Für das Wachstum der Rosen ist eine optimale Nährstoffversorgung unerlässlich. Nur eine ausgewogen ernährte Rosenpflanze hat eine ausreichende Widerstandsfähigkeit gegenüber Rosenkrankheiten wie Sternrußtau und Mehltau.

 

Sommerliche Rasenpflege

Sommerliche Rasenpflege

Mähen Sie Ihren Rasen regelmäßig, am besten einmal die Woche. Die optimale Schnitthöhe liegt zwischen 4 und 5 cm. Pro Mähgang sollten Sie nicht mehr als 2 cm von den Halmen abschneiden. Entfernen Sie nach jedem Schnitt das Mähgut. Achten Sie auf Rasensaat, die nur einen geringen Schnittaufwand erfordert. Wässern Sie den Rasen im Bedarfsfall.

 

Ramblerrosen

Ramblerrosen

Ramblerosen sind sehr langtriebige Kletterrosen, die extrem stark und schnell wachsen und meist von Juni bis Juli 4 bis 6 Wochen lang blühen. Wuchshöhen über 5 m sind keine Seltenheit. Mit ihren lianenartigen Trieben umschlingen Ramblerrosen mit Vorliebe alte Obstbäume. Pflanzen Sie die Rosen in etwa 1 m Entfernung vom Kletterbaum. Eine alte Trittleiter erleichtert den Rosen den raschen Aufstieg.

 

Buchskugel in Form bringen

Buchskugel in Form bringen

Der Schnitt von Buchspflanzen sollte sich an die Wachstumsphasen der Pflanzen anlehnen. Im März treiben die Pflanzen schwungvoll aus. Ende Juni folgt eine zweite, schwächere Wachstumsphase. Größere, bereits formierte Pflanzen schneiden Sie deshalb am besten bis Anfang August, nach der letzten Wachstumsphase. Dann bleibt die Figur bis zum Frühjahr ohne nennenswerten Nachtrieb erhalten und eventuelle Neutriebe können noch vor dem nächsten Winter ausreifen. Für kleinere Formpflanzen genügt eine Hand-Heckenschere. Bei größeren Exemplaren ist eine elektrische Heckenschere hilfreich.

 

Falter AdmiralFalter Admiral

Wenn jetzt die Gärten in voller Blüte stehen, stellen sich auch viele Schmetterlinge ein. Ein Dauergast ist der Admiral, der früher als reiner Wanderfalter bekannt war. Jedes Jahr flog er aus dem Mittelmeerraum ein. Mittlerweile spart er sich diesen Flug und überwintert dank milder Temperaturen direkt in unseren Breiten.

 

Tagpfauenauge locken

Tagpfauenauge locken

Ein Blütentänzer mit markanter Flügelzeichnung ist das Tagpfauenauge. Besonders beliebte Anflugziele sind der Sommerflieder (Buddleja), ein wahrer Schmetterlingsmagnet, der sehr stark von Faltern aller Art frequentiert wird. Der Zierstrauch weiß aber auch Gartenfreunde mit seinem duftigen Blütenreichtum in den Bann zu ziehen. Wuchshöhe 200 bis 300 cm, Blüten je nach Sorte weiß, rosa, rot und violett.

 

Gartengast Kleiner Fuchs

Gartengast Kleiner Fuchs

Ein beliebter Gartengast ist der Kleine Fuchs, der sommerlang zu sehen ist. Seine Raupen laben sich besonders gerne an Brennesseln.

 

Orientierungshilfe

Orientierungshilfe

Eine wichtige Orientierungshilfe bei der Suche nach robusten Rosensorten bietet das ADR-Prädikät. Die Buchstaben ADR stehen für Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung. Dahinter verbirgt sich die härteste Rosenprüfung der Welt. Bereits in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts beschlossen die Rosenzüchter, der Sortenfülle durch eine unabhängige Rosenprüfung Einhalt zu gebieten. Nur gute und erprobte Sorten sollten in den Handel kommen. Was als kleine Initiative begann, hat sich in den letzten Jahrzehnten zur wichtigsten Bewertung von Rosensorten gemausert. In elf Prüfungsgärten werden bundesweit über mehrere Jahre Rosen auf Blühwilligkeit und Robustheit getestet. Das Besondere: Die Prüfsorten wachsen an den Prüfstandorten ohne Pflanzenschutzmittelbehandlung. Nur wenn die Prüflinge in den unterschiedlichen Kategorien wie Widerstandsfähigkeit gegenüber den lästigen Pilzkrankheiten Sternrußtau und Mehltau, Zierwert und Winterhärte höchste Punktzahlen erreichen, erhalten sie das ADR-Zeichen. So gesehen ist das ADR-Zeichen eine Art "Stiftung Warentest" für Rosen. Mittlerweile haben über 1500 Sorten die Prüfung durchlaufen. Zur Zeit tragen 120 Sorten die verdiente Plakette.

 

Bogengerüst

Bogengerüst

Jedes Kind muss erst einmal laufen lernen. Bis die Kletterrose 'Rosarium Uetersen' diesen Torbogen erklommen hat, gehen zwei bis drei Jahre ins Land. Seien Sie also nicht zu unduldig. Vor allem sollten Sie die Jungtriebe nicht kerzengerade festbinden, um möglichst schnell den Bogen zu begrünen. Im Gegenteil: Damit Ihre Kletterrosen später auch im unteren Pflanzenbereich blühen, sollten Sie die Blütentriebe von Anfang an möglicht waagerecht führen. Wickeln Sie die langen Kletterrosentriebe möglichst schräg – wie einen Schlauch - um das Bogengerüst.

 

Rosen und Stauden

Rosen und Stauden

Rosen und Stauden gemeinsam lassen jedes Gartenjahr zum Farbenfest werden. Mit beiden Pflanzengruppen arbeitend, steht dem Gartenfreund eine Farbpalette zur Verf ügung, mit der sich vom Frühjahr bis zum Herbst jeder Garten von pastellfarben bis kunterbunt gestalten läßt - nonstop. Vor allem die bei den Rosen fehlenden blauen Farbtöne halten mit Stauden - wie beispielsweise Salbei - Einzug in den Garten. Mit Salbei lassen sich auch vortrefflich Rosenstämme unterpflanzen.

 

Pfingstrosen richtig pflanzen

Pfingstrosen richtig pflanzen

Edel-Päonien sind reizvolle Garten- und Vasenpflanzen. Lassen Sie sie am besten in Ruhe gedeihen, denn auf Verpflanzen und Graben im Wurzelbereich reagiert die schöne Blütendiva empfindlich. Unter Umständen setzt sie dann für mehrere Jahre mit dem Blühen aus. Ganz wichtiger Unterschied: Krautige Stauden-Päonien nicht zu tief pflanzen, die Triebknospen dürfen mit nicht mehr als 3 cm Erde bedeckt sein. Verholzende Strauch-Päonien (Abbildung) werden jedoch ausgesprochen tief gesetzt. Ihre Veredlungsstelle sollte sich etwa 15 cm unter der Erde befinden.

 

Richtig gießen

Richtig gießen

Gießen Sie Ihre Garten- und Topfpflanzen nicht über das Blatt, sondern wässern Sie mit nicht zu kaltem Wasser direkt im Wurzelbereich – am besten morgens.

 

Rose und Clematis

Rose und Clematis

Die Königin der Blumen und die Königin der Kletterpflanzen sind ein edles Paar, das immer mehr Anhänger findet. Damit die wuchsfreudige Clematis der Rose nicht zu sehr auf den Pelz rückt, empfiehlt sich die Kombination einer bereits etablierten, mindestens drei Jahre alten Rose mit einer jungen Clematis. Zur Not sorgt die Schere für Ordnung und schafft das notwendige Gleichgewicht.

 

Gartenwege nach Plan:

Gartenwege nach Plan

Auch auf einer vergleichsweise kleinen Gartenfläche lässt sich ein abwechslungsreiches Gartenparadies gestalten, in dem es rund ums Jahr etwas zu entdecken gibt. Legen Sie zunächst die Wegeführung fest. Ein geschwungener Hauptweg lädt zum Schlendern ein und unterteilt zudem das Gelände unauffällig in verschiedene Zonen, die sich saisonal gestalten lassen. Ein kerzengerader Weg würde rasch zur "Rennbahn", auf der man durch den Garten rast, ohne die vielen liebenswerten Details am Wegrand wahrzunehmen. Jeder Weg sollte ein Ziel haben und so bietet sich als Wegabschluss ein Sitzplatz an, von dem aus man zudem den Garten aus einer veränderten Perspektive betrachten kann.

 

Rhododendron ausbrechen:

Rhododendron ausbrechen:

Nach der Blüte der prächtigen Ziersträucher entwickeln sich die Samenkapseln, die vor allem junge Pflanzen schwächen. Brechen Sie deshalb die verwelkten Blüten vorsichtig aus. Am besten schützen Sie dabei Ihre Hände vor den klebrigen Blütenständen mit Handschuhen. Mit einer Hand halten Sie die Triebspitze fest, während Sie mit der anderen Hand den Blütenstand nach hinten wegknicken. Die Knospen für die Neutriebe, die direkt unter dem Blütenstand sitzen, sollten dabei nicht beschädigt werden. Bei älteren Pflanzen ist das Ausbrechen der Blüten nicht mehr notwendig. Je größer die Rhododendron sind, desto leichter verkraften sie die Samenbildung.

 

Algen

Algen:

Wenn sich im Sommer das Wasser im Teich erw ärmt, können Algen den Wasserspaß beeinträchtigen. Es gibt zwar viele Präparate zur Algenbekämpfung, trotzdem ist das Abfischen der Fadenalgen mit einem Netz immer noch die schnellste und vor allem umweltverträglichste Methode.

 

Pflegeschnitt:

Buchs- und Liguster

Jetzt können Sie Ihre Buchs- und Ligusterfiguren in Form bringen. Auch der Rasen sollte kontinuierlich gemäht und bewässert werden. Ganz nach dem Motto: Mäßig, aber regelmäßig. Dann ist Ihnen ein sattgrüner Teppich bis zum Winter sicher.

Größere Buchsformen lassen sich mit der Heckenschere in Form halten.