
Ziergarten
Spiegel machen kleine Gärten groß
Spiegel im Garten suggerieren Weite, die sich erst aus der Nähe betrachtet als optische Täuschung entpuppt.
Ziergemüse
Ziergemüse bringt bunte Farbenpracht in den Garten. Probieren Sie ruhig einmal Ungewohntes aus. Denn Gemüse ist nicht nur ein wichtiges Nahrungsmittel, sondern besitzt auch optische Reize. Nicht immer ist nomen gleich omen. So muss Grünkohl nicht grün sein und auch vom Mangold gibt es leuchtende Farbvarianten. Auch für Kästen und Kübel eignen sich die Schönheiten hervorragend.

Wahl
eines Hausbaumes
Einen Hausbaum pflanzt man nicht jeden Tag. Informieren Sie sich deshalb ausführlich, bevor
Sie einen Hausbaum pflanzen. Diese Entscheidung prägt Ihren Garten sehr lange, oft sogar
ein ganzes Leben. Wir, Ihre GartenBaumschule, beraten Sie gerne. Mit einem Baum bringen Sie
die Dimension Höhe in die Gartengestaltung mit ein. Er bestimmt das Gartenbild mit seiner
markanten Form, seinem Blüten- oder Fruchtschmuck. Durch einen Gartenbaum wird ein Vorgarten
oder eine Toreinfahrt maßgeblich aufgewertet.

Clematis
ist eine Liane
Die Waldrebe - lateinisch Clematis genannt – wird aufgrund ihrer Wuchskraft und Blütenfülle
als „Königin der Kletterpflanzen“ bezeichnet. Tatsächlich wächst
sie wie eine Liane und bildet meterlange Klettertriebe. Ihren Kopf recken Clematis-Sorten gerne
in die Sonne, ihre Füße lassen sie am liebsten im kühlen Schatten baumeln. Damit
sind die Lichtansprüche der Waldrebe erschöpfend umschrieben. Die Waldrebe ist ein
Bienennährgehölz, mit ihren büscheligen Fruchthaaren polstern die Vögel
ihre Nester aus. Die Hauptblütezeit variiert je nach Sorte, sie beginnt im Mai und reicht
bis in den Herbst hinein. Tipp: Clematis sind sehr bruchempfindlich, deshalb werden sie auch
in unserer GartenBaumschule ausnahmslos gestäbt angeboten. Vorsicht ist beim Verpacken,
Transport und insbesondere beim Pflanzen geboten.

Wenn
Sie während heißer Sommermonate Containergehölze, Sommerblumen oder Stauden
ausgepflanzt haben, darf die Feuchtigkeitskette nicht abreißen. Ballen von Containerpflanzen
bestehen aus lockerer, humoser Erde. Bis die Wurzeln aus diesem Wuchsparadies in den Gartenboden
hineingewachsen sind, vergehen einige Monate. Die Pflanzen bedürfen während dieser
Zeit Ihrer Obhut, sonst vertrocknen sie unweigerlich.

Gewächshäuser
Gewächshäuser sind ein schönes Hobby, die viele Vorteile bieten. Man kann sie
beispielsweise zum Verfrühen, zur Jungpflanzenanzucht und Überwinterung von nicht
winterharten Kübelpflanzen nutzen. Der Grund für die Wachstum fördernden Bedingungen
ist der sogenannte Glashauseffekt, der für einen Wärmestau im Haus sorgt. Die Energie
der Sonnenstrahlung erwärmt zunächst den Boden, die Pflanzen und Teile des Gewächshauses.
Die von ihnen wieder abgegebene Wärmestrahlung (Infrarot) wird aber vom Raum zurückgehalten.
Im Frühjahr ein Vorteil. Allerdings kann sich an einem normalen Sonnentag die Innentemperatur
auf pflanzenschädliche 35°C und mehr erhöhen. Daher muss man Gewächshäuser
auch lüften können, was meist mit einer Dach- oder Stehwandlüftung erfolgt. Wer
sich ein Gewächshaus anschaffen will, sollte vorher klar entscheiden, wie er es nutzen
will, entweder ganzjährig als sogenanntes Warmhaus ( nachts mindestens 17-18° C, tagsüber
23-25 °C), als temperiertes Gewächshaus ( nachts mindestens 10°, tagsüber
um 15 °C) oder als Kalthaus, das bei Bedarf nur frostfrei gehalten wird. Von der gewünschten
Nutzung hängen das Ausstattungsniveau und damit Kosten wie Energieverbrauch und Anschaffung
direkt ab.


Seerosen sind schöne Wasserpflanzen, die auf der
ganzen Welt mit etwa 40 verschiedene Arten breitet sind. Sie wurzeln im Teichgrund, während
ihre herzförmigen bis runden Blätter auf der Wasserfläche schwimmen. Die Blüten
bilden sich knapp über der Wasseroberfläche. Seerosen lieben Standorte, an denen die
Wassertemperatur nicht zu stark absinkt. Wie und wo pflanzt man Seerosen?
Pro Seerose rechnet man mit einem Quadratmeter Wasserfläche. Schwach wachsende Sorten
kommen mit weniger aus und eignen sich für flachere, kleinere Teiche und für Kübel.
Ein guter Pflanz-Zeitpunkt liegt im Juli, wenn sich das Wasser genügend erwärmt hat.
Sie können Seerosen direkt in den Teichboden pflanzen. Beschweren Sie sie die Wurzelballen
mit Steinen. Viele Seerosen können Sie im Winter draußen lassen.

GartenBaumschulen
bieten Besonderes
Ein großes Angebot an Containerrosen in vielen Sorten dürfen Gartenfreunde grundsätzlich in
unserer GartenBaumschule erwarten. Erwähnenswert sind dabei auch Sonderformen, etwa von
Drillingsstämmen in guten Sorten wie zum Beispiel 'Leonardo da Vinci' oder mehrjährige
Solitärpflanzen von Kletterrosen in besonders großen Gefäßen. Ein Eldorado
für alle Gartenliebhaber, die Besonderes suchen.

Taglilien sind ein heißer Pflanzentipp
Taglilien sieht man nur selten in Gärten. Dabei gilt Hemerocallis, wie Gärtner die
Pflanze nennen, als problemloser Gartenstar ohne Allüren. Sie liebt frischfeuchte Böden,
kommt dank ihrer Standorttoleranz aber auch auf trockeneren Gefilden zurecht. Taglilien können
sehr alt werden und müssen erst nach 10 und mehr Jahren am selben Standort geteilt werden.
Durch ihren sehr frühen Laubaustrieb lassen sie kaum Unkraut aufkommen – ideal für
alle bequemen Gartenliebhaber. Zudem sind ihre Blüten eßbar. Die Knospen der Blüten
werden in China gekocht, gebacken oder als Salat zubereitet.

So kommen Ziergehölze gut über den Winter
Der Winterschutz für Gehölze beginnt im Sommer. Düngen Sie Sträucher nicht
mehr nach dem 15. Juli eines Jahres mit Stickstoff. Wie bei uns Menschen auch, bringt ein Überangebot
an Nährstoffen den Kreislauf in Schwierigkeiten. Stickstoffsünden verhindern die überlebenswichtige
Ausreife der Triebe.

Simple Vogelscheuche
Ein Stück farbiges Plastikband hilft futtersuchende Vögel von Salatbeeten fernzuhalten.

Sommergehölze
Sommergehölze bieten Blütenspaß im Sommer. Hier eine kleine Auswahl aus unserer
GartenBaumschule: Braut-Spiere Robuster Blüher für zahllose Gestaltungsmöglichkeiten
in weiß. Weigelien Problemlose Alleskönner, die mit ihrem dichten Laubwerk
besten Sichtschutz bieten. Bewährte Sommerblüher in rot, rosa, gelb und weiß. Perückenstrauch Der
rote Hitzkopf sorgt mit seinem dekorativen Rotlaub selbst auf trockenen Standorten für
Akzente. Perückenartige Blütenstände. Weitere Sommerblüher Bartblumen
(Caryopteris), Hortensien (in weiß, rosa, violett und blau) und wuchsschöne Hibiskusse
(Aufnahme). .

Apfeltriebe waagerecht führen
Je waagerechter Sie einen Apfeltrieb führen, desto mehr Früchte werden ausgebildet.
Die horizontale Triebführung regt die Äste bereits frühzeitig zur Bildung blütenreicher
Seitentriebe an.


Äste
in die Waagerechte bringen:
Ein starker Schnitt bei Obstbäumen und Spalierobst provoziert die Entwicklung längerer
und stärkerer Triebe mit nur geringem Fruchtansatz. Effektiver als ein Schnitt ist oft
die richtige Triebführung. Je waagerechter ein Trieb geführt wird, desto mehr blütenreiches
Fruchtholz kann er ansetzen. Bringen Sie deshalb die Triebe von Anfang an möglichst in
die Waagerechte. Dadurch provozieren Sie einen Saftstau, Seitenknospen werden zum Austrieb gezwungen.
Kleine Blei- oder Zementgewichte unterstützen die richtige Aststellung.
Zierstämmchen
unterpflanzen
Unterpflanzen Sie Zierstämmchen mit passenden Stauden. Bergbohnenkraut (Satureja montana),
Lobelien und niedrige Glockenblumenarten (z.B. Campanula portenschlagiana) eignen sich beispielsweise
gut für eine Unterpflanzung von Rosenstämmchen. Für größere Sträucher
und Kleinbäume in entsprechend dimensionierten Kübeln eignen sich auch Gehölze
wie flachwachsende Ginsterarten zur Unterpflanzung.
Kübel unterpflanzen:
Bestimmte Polsterstauden (u.a. niedrige Campanula/Saxifraga-Sorten) eignen sich zur Unterpflanzung
von größeren Kübelpflanzen. Sie decken die nackte Erde ab und bringen Farbe
in die unteren Etagen.
Bei
stark wachsenden Hecken-Thuja und –Zypressen empfiehlt es sich, nach der Pflanzung den
Spitzentrieb mit einer Schere herauszuschneiden. Bei der gängigen Sortierung von 80 bis
100 cm Pflanzenhöhe ohne Ballen schneiden Sie ca. 20 cm des Spitzentriebes heraus. Dadurch
wird der strenge Säulenwuchs aufgebrochen und die Dichttriebigkeit gefördert.

Rasen mähen:
Während des Sommers sollte der Rasen mäßig, aber regelmässig geschnitten
werden. Idealerweise passen Sie die Schnitthöhe für Ihren Zierrasen den Witterungs-
und Standortbedingungen an. Während Perioden mit ausreichenden Regenfällen können
Sie den Rasen mit 2 bis 4 cm Höhe gerne kurz halten. Sollte die Sonne für andauernde
Trockenheit sorgen, empfiehlt sich eine Länge von 5 bis 6 cm. Denken Sie während Hitzeperioden
auch an das Wässern. Aber nicht immer ist Wassermangel der Grund dafür, warum eine
Rasenfläche matt und bräunlich aussieht. Auch ein Rasenmäher mit stumpfen Schneidmessern
kann die Ursache sein. Sind die Schnittstellen an den Halmen ausgefranst, sollten Sie Ihrem
Mäher einen neuen Schliff gönnen.

Der
Grad der Bodensäure in Ihrem Garten entscheidet über
Wohl und Wehe Ihrer Gartenpflanzen. Gemessen wird die Bodensäure mittels pH-Wert. Bei extrem
hohen oder niedrigen pH-Werten werden lebensnotwendige Nährstoffe im Boden festgehalten.
Sie sind dann für Ihre Pflanzen nicht verfügbar. In der Folge kann es zu Mangelerscheinungen
und Kümmerwuchs kommen. Die Ansprüche der meisten Gehölze liegen im schwach sauren
bis schwach alkalischen Bereich mit pH-Werten um 6 bis 7. Aber es gibt Ausnahmen: Stark saure,
kalkfreie Böden weisen beispielsweise sehr niedrige pH-Werte um 4 bis 5 auf, die eine besondere
Pflanzenauswahl erforderlich machen. In der GartenBaumschule erhältliche Schnelltests geben
Ihnen Auskunft über die Höhe des pH-Wertes im eigenen Garten.

Rosen düngen:
Es klingt paradox, aber über die Winterhärte Ihrer Rosen entscheiden Sie bereits im
Sommer mit. Wenn Sie die Königin der Blumen sommerlang zu stark mit Stickstoff düngen,
schränken Sie die Frosthärte der Triebe stark ein. Damit die Triebe rechtzeitig bis
zum Herbst ausreifen können, sollten Sie alle Stickstoffgaben nach dem 15. Juli einstellen.
Iris teilen:
Jetzt beginnt die Zeit, um Bart-Iris-Stauden zu teilen. Kürzen Sie dabei das Laub um etwa
ein Drittel ein. Danach pflanzen Sie die Wurzelrhizome so flach ein, dass Sie sie nachdem Umpflanzen
noch sehen können.
Aussaat:
Zweijährige Sommerblumen müssen jetzt ausgesät werden, damit sie im nächsten
Jahr blühen. Zweijährige Blumen sind beispielsweise Stiefmütterchen und Vergissmeinnicht.
Die richtige Aussaatzeit ist der Juli und der August. Im September können Sie die jungen
Sämlinge vereinzeln und an die gewünschte Stelle im Garten pflanzen.
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