
Ziergarten
Sommerschnitt bei Rosen
Beim Sommerschnitt entfernen Sie nach der Juniblüte von allen öfterblühenden Zwerg-, Beet-, Strauch-, Kletter- und Edelrosen das Verblühte. Der Schnitt wird direkt unter der Einzelblüte oder dem kompletten Blütenstand über den Neuaustrieben angesetzt.
Gabionen
Eine Natursteinmauer zu gestalten, erfordert viel Geschick und Routine. Damit ein optimaler, formschöner Eindruck entsteht, müssen die Steine exakt ausgesucht und angepasst werden. Eine Erleichterung bieten stabile Drahtkörbe, sogenannte Gabionen. Dank der Drahthülle müssen die Steine nicht exakt liegen. Fragen Sie uns, Ihre GartenBaumschule, wir beraten Sie gerne.

Benjeshecken…
…sind Hecken, die durch aufgestapelten, hauptsächlich dünneren Gehölzschnitt wie Äste und Zweige entstehen, nicht durch das Anpflanzen von fertigen Heckenpflanzen. Durch Aussamen von Gehölzen entwickeln sich die Hecken später ständig weiter. Hermann Benjes hat diesen Heckentyp entwickelt und bekannt gemacht. Eine Benjeshecke bietet Vögeln und anderen Tieren Schutz und Nahrung. Das Saatgut wird so auf natürlich Art und Weise eingebracht. Allerdings dauert es einige Jahre, bis sich diese Art der Naturhecke etabliert hat.


Einfache Kräuterspirale
Es reicht schon eine einfache Holzpalisade, um eine küchentaugliche
Kräuterspirale zu
formen. Die Palisade wird spiralförmig angeordnet und von oben nach unten immer tiefer in
den Boden abgesenkt. Entsprechend ihren Anforderungen an Bodenqualität und -feuchtigkeit
werden die Kräuter über die Kräuterspirale verteilt – genauso wie bei massiven
Spiralen aus Findlingen. Mediterrane Pflanzen wie Thymian, Rosmarin und Salbei bevorzugen einen
trockenen Standort auf magerem Boden und bleiben deshalb im oberen Bereich der Spirale. Humus
und Feuchte liebende Kräuter sollten im unteren Bereich der Spirale angesiedelt werden.


Unkraut in Schach halten
Wurzelunkräuter wie Giersch (Abbildung), Winden, Quecken oder Disteln, die ihre Wurzeln
tief im Boden verankern, können sich rasch zu einer Plage auswachsen. Eine besonders leichte
Methode zur Unkrautunterdrückung ist das Mulchen offener Flächen, beispielsweise mit
Rindenmulch. Treten die Plagegeister trotzdem auf, lösen Sie sie vorsichtig mit allen Wurzelteilen
mit Hilfe einer Grabegabel aus dem feuchten Boden. Eine lohnende Anschaffung ist ein Fugenkratzer
für Pflasterflächen.

Öfterblühende
Kletterrosen und wuchsstarke Rambler sind im
Garten ideale Pflanzenpartner und sollten, wo immer möglich, zusammen verwendet werden.
Durch ihre unterschiedliche Blührhythmik ergänzen sich die beiden Kletterpflanzen
ideal. Die einmalblühenden Ramblersorten eröffnen den Blütenreigen. Dann
folgen die öfterblühenden Kletterrosen, die im Herbst nach einmal nachblühen.
Dazwischen können natürlich noch Clematis als Füller für Blühpausen
eingestreut werden. So entsteht ein über Monate blütenreiches Gartenbild, das
auch in kleineren Gärten umsetzbar ist.
Kletterpflanzen wollen
hoch hinaus. Nutzen Sie den Drang der schmucken Ranker nach Höherem für Ihr eigenes
Pflanzenparadies. So können Sie beispielsweise mit Weinreben eine Pyramide aus Holzstangen
verschönern und auch ohne Südwand Trauben aus dem eigenen Garten ernten. Ein Spaß für
groß und klein.
Bleibt bei anhaltender Trockenheit im Sommer die Wassersorgung
aus, können unter Umständen große Teile der Düngergaben des Frühjahrs
noch ungelöst auf dem Boden liegen. Setzen dann im September starke Niederschläge
ein, gehen diese Nährstoffe innerhalb kurzer Zeit in Lösung. Die Folge: Durch den
späten Düngeschub kommen die Pflanzen nicht zur Ruhe und die Holzreife verzögert
sich. Dies kann im Winter fatale Folgen haben. Deshalb Düngemittel immer einarbeiten und
bei Trockenheit einwässern, damit die gelösten Nährstoffe den Pflanzen jetzt
unmittelbar zur Verfügung stehen.

Schnitt-Praxis
für eine Buchskugel
Ein guter Monat für den Pflegeschnitt beim Buchs ist der Juli. Dann bleibt der Pflanze
nach dem Schnitt noch genügend Zeit neu auszutreiben. Es ist gar nicht so einfach, aus
der freien Hand eine gleichmäßige Kugel zu formen. Mit einer Schablone gehen Sie
auf Nummer sicher und riskieren keine "Dellen". Ermitteln Sie zunächst den gewünschten
Durchmesser der Buchs-Kugel.
Pappschablone
Übertragen Sie den Radius auf ein Stück Pappe. Hilfreich ist dabei ein an einer Schnur
befestigter Stift, mit dem Sie einen Kreis ziehen können.
Pappe
zuschneiden
Schneiden Sie aus der Pappe eine entsprechende Schablone aus.
Buchs
in Form bringen
Halten Sie die Schablone an den Buchs an und schneiden Sie die überstehenden Zweige ab.
Nach dem Grobschnitt folgt der Feinschnitt beispielsweise mit einer Schafschere. Stellen Sie
die Kugel nach dem Schnitt zunächst für einige Wochen in den Halbschatten, damit der
zarte Neuaustrieb nicht der grellen Sonne ausgesetzt ist.
Kräuter
am Hang
Würziger Thymian, frisches Basilikum, aromatischer Schnittlauch – diese und andere
Gaumenfreuden können Sie aus einem kleinen Kräutergarten ernten. Wählen Sie sich
für Ihre Kräuterecke ein sonniges, luftiges und trockenwarmes Plätzchen aus.
Ideal ist zum Beispiel eine leichte Hanglage in der Sonne, wo Regenwasser rasch wegfließen
kann. Besonders die Kräuterarten aus dem Mittelmeerraum wie Thymian und Rosmarin lieben
die Wärme, um ihr volles Aroma zu entfalten.

Buchs-Sortiment
Die besten Monate für den Pflegeschnitt sind Juni/Juli. Dann bleibt der Pflanze nach dem
Schnitt noch genügend Zeit neu auszutreiben. Es gibt viele Buchssorten, nachfolgend eine
kleine Auswahl: 'Faulkner' Besonders kleinblättrige Sorte, die als gut winterhart
gilt. Dank des dichten Wuchses prädestiniert für Formen und Skulpturen. Sehr schattenverträglich. 'Blauer
Heinz' Bläulichgrüne Verbesserung des alten Einfassungsbuchs (siehe Abbildung).
Die Neuheit muss nur in der Höhe, aber kaum an der Seite geschnitten werden, was bei längeren
Einfassungen eine bedeutende Arbeitserleichterung darstellt. 'Globosa' Schattenverträgliche
Sorte, die mit ihrem dunkelgrünen Laub ohne Schnitt eine natürliche Kugelform bildet.


Schopf-Lavendel
Der Schopf-Lavendel ist der blütenstärkste Lavendelabkömmling. Weitere Scheinblüten
neben den echten, kleinen Blüten am oberen Ende der Blütenähren sorgen für
die optische Fülle. Die Blüten locken Insekten und zieren besonders in formschönen
Kübeln. Wichtig für eine erfolgreiche Kultur sind eine betont sandige Erde und ein
guter Winterschutz. Mit der Beigabe von humoser Pflanzerde tun Sie des Guten zuviel, denn sie
entspricht nicht den natürlichen, sehr mageren Standorten der Pflanze. Geben Sie besser
Kalksand mit in die Pflanzgrube und mulchen Sie anschließend mit Kalksteinen, niemals
mit Rindenmulch. Passende Begleitpflanzen sind Iris, Katzenminzen, Rosen und Heilkräuter
wie Rosmarin und Thymian.

Auf Wasserabfluß achten:
Staunässe kann atmungsaktiven Gehölzwurzeln in kurzer Zeit böse zusetzen und
Wurzelfäulnis nach sich ziehen. Achten Sie beim Kübelkauf auf ausreichend große
Abzugslöcher, durch die das Wasser schnell ablaufen kann. Legen Sie beim Eintopfen eine
Drainageschicht aus Tonscherben oder Blähton auf den Kübelboden. Darüber packen
Sie etwas Gemüsevlies, bevor Sie die eigentliche Kübelerde einfüllen. Das Gemüsevlies
wirkt wie ein Sieb, trennt Erde und Drainageschicht und verhindert so, dass eingeschwemmte Erdbestandteile
den Weg des ablaufenden Wassers blockieren.


Aus alten CDs lässt sich rasch eine wirkungsvolle
Vogelscheuche basteln.
Hecken:
Ende Juni beginnt die Zeit für den Schnitt von Laub-Hecken (oder Ende Juli bei nistenden
Vögeln). Formierte Laub-Hecken werden am besten konisch, also unten breiter, nach oben
schmaler werdend, erzogen. Nur so bleiben sie auch in unteren Triebbereichen dicht. Zum zweiten
Mal können Hecken Mitte bis Ende August geschnitten werden. Schneiden Sie Ihre Hecken lieber
häufiger als einmal radikal. Bei einem Schnittgang sollte nicht mehr als 5 cm, maximal
10 cm wegnommen werden. Prüfen Sie die Gleichmäßigkeit Ihres Schnittes aus einigen
Metern Entfernung. Eine gespannte Schnur ist ein bewährtes Orientierungsmittel beim Schnitt.
Nadelgehölze werden nur einmal, meist im Juli, geschnitten.
Sehr schnittverträglich sind Eiben, die aus diesem Grund auch als wertvolle Formhecken
und -gehölze beliebt sind. Als Schnittwerkzeuge eignen sich scharfe Qualitäts-Heckenscheren
wie sie in unserer GartenBaumschule angeboten werden.
Unkraut: Etwas Unkraut ist tolerabel und als Nektartränke für Bienen & Co
sogar nützlich. Nimmt der Bewuchs jedoch überhand, sollten Sie manuell eingreifen.
Tief verankerte Wurzelunkräuter wie Winden, Quecken oder Disteln lösen Sie am besten
sehr vorsichtig mit der Grabegabel aus dem feuchten Boden. Herbizide, also Unkrautbekämpfungsmittel,
kommen nur in Ausnahmefällen zum Einsatz. Und wenn, dann sollten Sie umweltschonenden,
leicht abbaubaren Präparaten wie beispielsweise Roundup den Vorzug geben.

In unserer GartenBaumschule finden Sie ständig eine große Auswahl an Blütenpflanzen
im Container, die Sie sofort pflanzen können.
|